Morbus Kawasaki

Ursache des Morbus Kawasaki ist eine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems. Dadurch entzünden sich die Blutgefäße, wodurch Organe geschädigt werden. Es besteht die Gefahr von Gefäßverengungen und Blutgerinnseln. Besonders wenn das Herz betroffen ist, kann die Krankheit lebensbedrohlich sein. Charakteristisch für Morbus Kawasaki ist plötzlich auftretendes hohes Fieber, das länger als fünf Tage andauert und nicht auf Antibiotika reagiert. Typische Symptome sind außerdem geschwollene Lymphknoten sowie eine gerötete und geschwollene Mundschleimhaut. Außerdem können Ausschläge an Brust, Bauch und Rücken auftreten. Am häufigsten erkranken Kleinkinder im Alter von unter fünf Jahren.

Behandlung

Eine frühzeitige Therapie ist äußerst wichtig, besonders um Schaden am Herzen zu verhindern. Die Behandlung des Morbus Kawasaki erfolgt mit ASS (Acetylsalicylsäure) in Kombination mit Antikörpern, die dem Körper von außen über eine Vene zugeführt werden (intravenöse Immunglobuline, IVIG). Sie können die Angriffe des Immunsystems regulieren (Immunmodulation) und so dafür sorgen, dass sich die Symptome bessern.